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Fish and Chips

31. Dezember 2018

Dieser Beitrag enthält Produktnennung und Link zu einem Blog

Zu Silvester erfreuen sich Fischgerichte großer Beliebtheit.
Fisch gilt unter anderem auch als Glücksbringer, die Schuppen stehen für Geld und Reichtum, die Glücksfische von Manner begleiten mich schon seit meiner Kindheit,
Diese süßen Fische sollen übrigens am Schwanz angebissen werden, damit alles, was man unternimmt, erfolgreich vorangeht.

Für Fischliebhaber wie uns – einmal wöchentlich muss es Fisch sein – ist an diesem Brauch nichts auszusetzen, so wurde es kurz vor dem Jahreswechsel bei uns „very british“ mit Fish and Chips, kurz auch Fish ‘n‘ Chips genannt, das geheime Nationalgericht des Vereinigten Königsreichs.
Ganz wichtig zu den Chips ist der Malzessig, Malzessig ist der „Ketchup“ der Engländer – er gehört unbedingt auf die Chips – und es schmeckt wirklich gut!

Ein lieber Blogger-Freund von mir, TheMaskedChef, hat dieses Gericht und die korrekte Zubereitung aus der Sicht des Insiders auf seiner Seite toll dargestellt.
Obwohl meine Zubereitung der Seinen ähnelt, lade ich Euch ein, auch seinen Beitrag, den Ihr HIER findet, zu lesen, denn wer kann es besser beschreiben, als einer, der jahrelang vor Ort war.

Ich habe dieses Street- and Fast Food erstmals in Gibraltar kennen gelernt. Das war 2001, als ich zum ersten mal den Fuß auf britischen Boden gesetzt habe.
Im Vorjahr probierten wir dann die Irische Variante im ältesten Pub von Dublin.

Zuletzt dann im September bei der PAN O’GUSTO in der Eisenstädter Orangerie bei einem Street-Food Truck

Nun aber zu meinem Fast- Food, wobei die Zubereitung eigentlich gar nicht so „fast“ ist.

Für 2 Portionen:
450 g große, mehligkochende Kartoffeln
Pflanzen- oder Frittieröl
150 g aufgetaute TK-Erbsen
einige Minzblätter
1 El Butter
2 Tl Zitronensaft
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
350 g Kabeljaufilets
150 g Mehl
2 Tl Weinstein-Backpulver
150 ml helles kaltes Bier

Die Chips bzw. French Fries habe ich, wie es sich gehört, im zwei Wege Verfahren frittiert. Ich frittiere so gut wie immer im Wok, wer eine Fritteuse hat, benutzt natürlich diese.

So ging ich dann schrittweise vor:

Die Kartoffeln schälen und der Länge nach in ca. 1 cm dicke Stäbe schneiden. Genügend Öl im Wok oder einer Fritteuse auf 120 Grad erhitzen. Kartoffeln darin portionsweise ca. 8 Minuten farblos vorfrittieren. Dann herausnehmen und in einem mit Küchenkrepp ausgelegten Sieb abtropfen lassen.

Für die Mushy Peas die Minzblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Erbsen mit der Minze und der Butter in einem kleinen Topf ca. 10 Minuten bei geringer Hitze dünsten und leicht stückig pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit etwas Wasser oder Obers geschmeidig rühren, bei kleiner Hitze warm halten.

Für den Fisch wird das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzt.
Inzwischen wird jedes Kabeljaufilet in drei ungefähr gleich große Stücke geschnitten und beidseitig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt.
Nun das Mehl mit dem Backpulver und dem Bier in einem geeigneten Gefäß glatt mit einem Schneebesen oder Mixer verrühren. Dann wird der Fisch noch mit etwas Mehl bestäubt und anschließend portionsweise in den Teig getaucht – man lässt ihn etwas abtropfen – und einzeln jeweils ca. 4 Minuten rundum goldbraun ausgebacken.
Die fertigen Fischstücke werden im Backrohr auf Backpapier warm gehalten.
Letztendlich werden die Chips portionsweise im Wok oder Fritteuse im heißen Fett 3 – 4 Minuten fertig frittiert, bis sie knusprig goldbraun sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und salzen.

Fish ‘n‘ Chips anrichten und mit dem Malzessig,  einem Glas Bier und den Mushy Peas servieren. Die Sauce Tatare, die als Beilage dazu für den Hausherrn ebenfalls sehr wichtig ist, wurde auf dem Foto vergessen.

Mit diesem letzten Beitrag im Jahr 2018 wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und hoffe, dass Ihr mir treu bleibt.

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  1. Sehr gut geschrieben und ganz herzlichen Dank für die Erwähnung und Verlinkung, liebe Brigitta! Ich wünsche Dir und Helmut einen perfekten Rutsch ins Neujahr und freu mich schon darauf in 2019 viel von Dir zu lesen.

    Herlichst,
    Tommy

  2. Perfekt sind deine fish’n chips nur mag ich die mashy peas nicht dazu.Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich dir liebe Brigitta und ich freue mich schon auf weitere tolle Rezepte in deinem Blog

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