Küchen-ABC

Biskuitroulade – schnell, einfach und gelingsicher!

25. Juli 2019

Es ist jetzt 20 Jahre her, dass ich von einer Freundin auf das „Niederösterreich Kochbuch“ aufmerksam gemacht wurde und es mir gekauft habe. Darin finden sich an die 350 gesammelte Rezepte, die die Autorin von Freunden, Verwandten, Müttern, Großmüttern und Pfarr-Haushälterinnen gesammelt und aufgeschrieben hat.

In diesem Buch habe ich dann endlich auch meine Biskuitroulade – das Rezpept stammt von einer Köchin aus Wr.Neustadt – gefunden, die ich seither immer wieder mache. Man könnte fast sagen, eine Biskuitroulade für „Faule“, denn es wird alles in einer Schüssel gemacht, wenn man so will, kein extra schaumig rühren von Eiern und Zucker, kein extra Schnee schlagen.
Einmal ausprobiert und seither mache ich sie immer wieder gerne, misslungen ist sie noch nie!

So eine Roulade ist eine beliebte Frühstücksmehlspeise für den Hausherrn, ist auch schnell für den Nachmittagskaffee gemacht, wenn sich unvermutet Gäste ankündigen.

Das Grundrezept ist ganz einfach: Pro Ei 40 g Feinkristallzucker, 30 g Kronenmehl (Universalmehl der Type 480) – für mich das beste Mehl zum Backen überhaupt!

Rezept für ein Backblech 40 x 35 cm

6 ganze Eier
240 g Feinkristall- oder Backzucker
1 P Vanillezucker
180 g Mehl – Universalmehl
Schale von 1/2 Zitrone

Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen, dieses mit Butter (im Originalrezept wird Schweineschmalz verwendet) bestreichen, mit etwas Mehl bestäuben.

Die Eier werden zuerst alleine und dann mit dem Zucker sehr schaumig gerührt, bis eine lockere, cremig-weiße Masse entsteht. Ich mache das mit meiner Kenwood, die ich auf hoher Stufe gut 5-7 Minuten laufen lasse. Dann wird vorsichtig das Mehl der Zitronenschale untergemischt.

Die Biskuitmasse auf das vorbereitete Backblech aufstreichen und im heißen Rohr 12 – 15 Minuten backen.
In der Zwischenzeit ein Geschirrtuch mit Staubzucker bestreut, vorbereiten.
Das Biskuit vorsichtig von den Rändern des Backblechs lösen und auf das Geschirrtuch stürzen.

Das Biskuit mit beliebiger Marmelade – wir mögen am liebsten unsere selbst gemachte Marillen- oder Uhudlermarmelade bestreichen und rasch einrollen.

Mit der Fülle kann man natürlich variieren, im Originalrezept wird das Biskuit mit einer Nussfülle gefüllt, hiezu werden 250 g geriebene Nüsse und 30 g Butter in 3/16 l kochende Milch eingerührt, mit Zucker, Zimt und Rum gewürzt und gut vermischt.

Nach dem auskühlen wird die Roulade noch mit Staubzucker bestreut.

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