Beilagen, Brot, Sonstiges

Hot Schilerol / Genuss in rot-weiß-rot

10. Dezember 2019

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Die liebe Sina, im Netz auch bekannt mit ihrem Blog ➡️ Giftigblonde hat für den „Genuss in rot-weiß-rot“ zu einer Punsch-Session bzw. Kulinarisches am Weihnachtsmarkt aufgerufen.
Diesem Ruf folge ich natürlich sehr gerne, um so mehr mich das heiße Getränk bei unserem Weihnachtsmarkt überhaupt nicht überzeugt hat. „Hot Aperol“ hat es sich genannt, geschmeckt hat es wie eingeschlafene Füße und heiß war es auch nicht so richtig.

Das kann ich ja viel besser, dachte ich mir und in meinem Kopf ist ein köstlich heißes Getränk entstanden, dass wohl bei jedem Punsch-Standl helle Begeisterung hervorrufen würde.

   Kennt Ihr schon den SCHILEROL?

Der ➡️ SCHILEROL kommt aus der Steiermark, aus St. Stefan ob Stainz.
SCHILEROL besteht aus Roséwein, verfeinert mit verschiedenen Sirupen und Kräutern. Bei der Herstellung des Getränks wurde auf künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe verzichtet, er ist ein rundum natürliches Produkt, das in zahlreichen Varianten getrunken werden kann, als Aperitif, Longdrink oder hier bei mir auch als köstlichesin der kalten Jahreszeit.

Für Zwei Gläser meines „Hot SCHILEROL“ braucht man:

1/4 l SCHILEROL
1/4 l Apfel/Quittensaft (oder auch nur Apfelsaft)
2 cl frisch gepresster Orangensaft
2 cl Uhudler-Likör oder Rotweinlikör
2 Orangenscheiben

SCHILEROL, Saft und Orangensaft in einem Topf erhitzen – bis kurz vor dem Siedepunkt (nicht kochen lassen), von der Herdplatte weg nehmen und den Likör dazu geben.
Orangenscheiben in die vorbereiteten Gläser geben, den Hot SCHILEROL einfüllen, mit oder ohne Strohalm genießen.

Um meine rot-weiß-rote Session zu vervollständigen habe ich noch einen Snack dazu gemacht.
So eine Art Feuerflecken, wie er bei uns im Burgenland sehr gerne auch pur, nur mit Knoblauch genossen wird, bei mir mit Roten Rüben und pikanten Ziegenfrischkäse, mit ein paar Nüssen verfeinert.

Für zwei Feuerflecken braucht man:

180 g Mehl (bei mir Dinkelmehl)
65 ml Wasser
2 EL Rapsöl
1 Eigelb

2 Rote Rüben (gegart)
6 Ziegenkäsebällchen, eingelegt in Chiliöl
1 Handvoll Walnusskerne grob gehackt
4 EL Creme Fraiche
etwas Honig zum Beträufeln

Aus Mehl, Wasser, Öl und Eigelb einen Teig kneten, diesen ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank in Küchenfolie eingepackt, rasten lassen.
Die Roten Rüben in dünne Scheiben Schneiden oder hobeln.

Backrohr auf 220 Gra O/U-Hitze vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in zwei Teile teilen, diese zu Flecken, ca. 1/2 cm dick ausrollen.
Die Flecken auf ein mit Backfolie bedecktes Backblech legen, mit Creme Fraiche bestreichen, mit den Rote-Rüben-Scheiben belegen. Die Ziegenkäsebällchen mit einer Gabel etwas zerteilen und auf ebenfalls auf den Flecken verteilen. Nüsse drauf streuen und mit etwas Honig beträufeln.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 15 Minuten backen.

Wäre das nicht etwas, um Familie oder Freunde zu einem privaten und gemütlichem Treffen im Advent einzuladen? Ob rund um eine Feuerstelle im Garten oder im warmen Wohnzimmer – es schmeckt garantiert!

Natürlich habe ich nicht alleine bei diesem adventlichen „Genuss in rot-weiß-rot“ mitgemacht. Meine Mitstreiterinnen waren auch nicht müßig.
Welche Köstlichkeiten Euch noch fröhliche Punschlaune versetzen, erfährt ihr mit einem Klick auf die folgenden Rezepttitel!

Giftigblonde: Apfel-Hibiskuspunsch, alkoholfrei und fruchtig
Turbohausfrau: Apfelbrot
Fliederaum: Marillenpunsch
Verena kocht: Uhudler-Orangen-Punsch
Linzersmileys: Eierpunsch mit grünem Veltliner
Das Mädel vom Land:  Gutes vom Christkindlmarkt
Home of Happy: Glühwein on the Rocks

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  1. Schilerol sagt mir genau gar nichts, klingt aber interessant.
    Deine Feuerflecken nehme ich mir mit, denn Ziegenkäse und Rote Rüben ist genau mein Geschmack!

    Insgesamt stell ich mir das sehr genial vor, bei dir im Haus zu sitzen, auf den winterlichen Garten hinauszuschauen und dabei den Schilerol zu schlürfen, auch wenn ich danach wahrscheinlich einen wenig gepflegten Damenspitz haben würde.

    1. Den Schilerol haben wir vor ca. 2 Jahren bei Freunden kennen gelernt, die in aus der Steiermark mitgenommen haben. Damals war er nur direkt beim Erzeuger erhältlich, seit heuer gibt es ihn auch beim Merkur. Eine sehr angenehme Basis für Mixgetränke, vor allem auch „made in A“ .
      Gegen ein Damenschwipserl ist doch auch gar nichts einzuwenden 😉

  2. Sehr interessant, ich kannte den Schilerol auch noch nicht!
    Klingt aber danach, dass ich ihn kaufen werde müssen,…der Mann mag das sicher.

    Und den Feuerflecken behalte i gleich im HInterkopf!

    Zu dem fertigen Punsch usw sag ich jetzt nix mehr, hab mich schon in einem anderen Beitrag ausgeraunzt gggg

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