Beilagen, Brot, Sonstiges

Karottengrün-Pesto

14. Juni 2020

„Das ist wie ein Blumenstrauß“ – mit lachendem Gesicht gab mir Frau Thomschitz beim Biobauern das Büschel von herrlich frischen Jungkarotten in die Hand!
Es stimmt! Eine wahre Augenweide und in mir keimte sofort die Idee, dieses frische Grün der Karotten kulinarisch zu verarbeiten.

Es war überhaupt ein toller Einkauf am letzten Freitag im Nachbarort. Wie immer fahren wir vor dem Wocheneinkauf am Morgen beim Biobauern vorbei, um nachzusehen und einzukaufen, was das Feld her gibt. Im Moment ist alles sehr üppig: Heurige Erdäpfel, Mairübchen, junge Karotten, Jungzwiebel, herrlich frische Knoblauchknollen, Frühkraut, Eier von glücklichen Hühnern – alles wanderte in den Einkaufskorb um in den nächsten Tagen verkocht zu werden.

Zurück aber jetzt zum Karottengrün! So frisch sollte es auf keinem Fall im Kompost landen, genau so wie das Grün von Radieschen kann es in der Küche sehr gut zu Suppe oder Pesto verarbeitet werden.
Ich entschied mich für das Pesto, da haben wir noch länger was davon. 4 Gläschen zu 100 ml und ein kleiner Rest (dazu komme ich später) sind es geworden und wie ich es gemacht haben, könnt Ihr jetzt nachlesen:

100 g Karottengrün, verlesen
50 g Mandeln, geschält (fakultativ Pinienkerne oder Cashew)
30 g Parmesan, fein gerieben
ca 250 ml Olivenöl
1 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle

Das Karottengrün gut waschen und abzupfen, dann trocknen, das geht in der Salatschleuder, in einem Geschirrtuch oder man trocknet es auf Küchenpapier. Danach grob hacken, denn so vermengt es sich im Mixaufsatz besser mit den übrigen Zutaten.
Knoblauch schälen und ebenfalls grob hacken, ebenso die Mandeln.
Alles im Mixaufsatz oder mit dem Mixstab mit 100 ml Olivenöl zu einer geschmeidigen Masse pürieren, den Parmesan, Salz und Pfeffer dazu geben und bis zur gewünschten Konsistenz nach und nach Olivenöl dazu geben.

In Gläser abfüllen, mit etwas Olivenöl bedecken und gut verschließen. So hält sich das Pesto im Kühlschrank bis zu 4 Wochen.

Wie oben erwähnt, verblieb nach der Füllung der vier Gläser noch ein kleiner Rest – ungefähr ein guter Esslöffel voll.
Den habe ich zu den karamellisierten Karotten und Mairübchen, die ich mit etwas Gemüsesuppe gegart haben gegeben. Mit den Heurigen Erdäpfeln war es eine herrliche Beilage zum gebratenem Zander – ein Hoch auf das erntefrische Gemüse!

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  1. Danke für die Super Idee liebe Gitti! Ich war auch beim Tomschitz einkaufen. Hab schon überlegt was ich mit dem Karottengrün machen kann! Aber bei Dir werde ich immer fündig👍🏼😘

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