Reisen/Unterwegs | Uncategorized

Monatsrückblick Juni 2020

1. Juli 2020

Beitrag enthält Links zu Restaurants und zu Produzenten

Der Juni hat sich verabschiedet, ging vorbei wie ein Wirbelwind – im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Wetter war geprägt von stürmischen Winden und auch viel Regen. Ein Wermutstropfen ist auch dabei: meinen Rosen hat dieses Wetter sehr geschadet, daher fällt der Rosensirup, den seit Jahren mache, dieses Jahr aus.
Dafür gibt es andere Highlights: ein schönes Vatertagsmenü im Restaurant ➡️ „Rosengarten“ In unserem Ort und ein Besuch im ➡️ „Bullinarium“ auf dem Weg ins Südburgenland und einem Ausflug zur ➡️ Schalk-Mühle
Eingekauft wurde so gut wie immer regional, vor allem Eier, Gemüse und Obst bei den Produzenten in der Umgebung, in erster Linie bei „meinem“ ➡️ Biobauern Thomschitz, Erdbeeren, Kirschen und Marillen im ➡️ Obsthof Pankl,  Sonnenobst ➡️ Habeler und ➡️ Obstbau Pauschenwein

Erdbeeren hatten Saison, genau so wie Weichseln und Kirschen.

Die ersten saftigen Kirschen gab es beim Biobauern im Nachbarort. Da stand natürlich gleich ein Kirschenstrudel auf dem Programm, der hier am Blog auch schon verewigt ist.

Bei einem Facebookfreund habe ich das folgende Gericht entdeckt:
Mit Honig glasierte Melanzanischeiben, so köstlich, dass ich es diesen Sommer sicher noch öfters genießen werde!
So wird es gemacht:  Aubergine in Fingerdicke Scheiben schneiden, salzen und 10 Min. entwässern und trocken tupfen. In Olivenöl von jeder Seite 3-4 Minuten braten und warm stellen.
In der gleichen Pfanne eine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen ein halbes Daumenstück Ingwer alles gehackt, Salz und Pfeffer, ein guter  TL Harissa, eine Prise Zimt, 2 EL Zitronensaft.  2 Minuten in Olivenöl anschwitzen 2 EL Honig und 4 EL Petersilie dazu die Auberginen untermischen…
Für den Dip die  150g Joghurt, 50g Ziegenfrischkäse, 1TL Zitronensaft ein Tl. Essig Salz und Pfeffer und ein EL Honig.

Der Biobauer im Nachbarort hatte es in diesem Frühjahr nicht leicht mit dem Grünspargel, Frost, Kälte und schlechtes Wetter – fast wie bei meinen Rosen. Aber Anfang Juni ging es dann doch los damit und ich habe einen feines Spargelgratin gemacht: Spargelstangen kurz blanchiert, mit Käse und Schinken umwickelt und in eine gebutterte Auflaufform gelegt. Überguss: 100  g Mascarpone (Frischkäse oder auch Mascarino), 1 Ei, Salz, Pfeffer – verquirlen und über den Spargel gießen, mit geriebenen Hartkäse bestreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Umluft 20 Minuten überbacken! Servieren und genießen! 

Wieder vom Biobauern! Frisch gepflückte Weichseln gab es an diesem Morgen! Unser Sohn liebt Weichselfleisch über alles, daher wurden gleich ein paar Gläschen davon gemacht!

Wenn man schon nicht hin reisen kann, dann macht man es sich halt selber! Fregola Sarda mit Rotschalengarnelen. Ein ähnliches Rezept gibt es bereits ➡️ hier
Diesmal wurde es als besondere Würze noch etwas von meinen Salzzitronen dazu gemischt!

Schnell, bevor die Hollerblüte vorbei war, habe ich Hollerschöberl gemacht. Diesmal nicht wie es sonst hier üblich ist, als süße, sondern als pikante Variante, wie sie mein Vater sehr gerne gemocht hat. Mit Kräuterbackteig und frischem grünen Salat dazu. Sollte man unbedingt einmal ausprobieren, wenn man es so nicht kennt!

Wenn es das erste Frühkraut im Angebot gibt, kann ich nicht widerstehen, gleich etwas damit zuzubereiten. Es schmeckt unglaublich zart, braucht auch keine lange Kochzeit, wir mögen es noch schön knackig. Dazu gab es mit Blutwurst gefüllte, flaumige Erdäpfelknödel, die ebenfalls schon ➡️ hier verewigt sind.

Sehr beliebt sind – vor allem beim Hausherrn – saftige Faschierte Laberln, klassisch dazu Erdäpfelpürée, Röstzwiebel, Bratensaft und Gurkensalat! Warum sollte man ihm diesen Wunsch also nicht erfüllen! Fleischlaberl werden immer im Dutzend gemacht, ein Teil davon tiefgekühlt, so hat man immer was auf Vorrat!

Sehr früh wurden am Markt die ersten Pilze angeboten, also wurden ein paar Stück davon gekauft und eine Schwammerlsauce mit Serviettenknödel gemacht! Wer weiß, ob es sie bald wieder einmal gibt!

Mairübchen, in Frankreich „Navette“ genannt, habe ich in den vergangenen Jahren bei uns so gut wie gar nicht gesehen. Jetzt hat sie der Biobauer im Angebot, gemeinsam mit herrlich jungen Karotten (das Pesto vom Karottengrün ist am Blog verewigt). Das Gemüse wurde gemeinsam mit Jungzwiebel in Butter karamellisiert, mit etwas Gemüsesuppe begossen und gegart. Eine tolle Ergänzung zum gebratenen Zander mit den heurigen Petersilerdäpfeln.

Vatertag! Nachdem unser Plan mit dem Sushi-Brunch in Wien beim Unkai wegen Corona ins Wasser gefallen ist, haben wir den Vatertag somit gleich doppelt gefeiert. Es gab ein schönes Menü beim Harald im ➡️ Restaurant Rosengarten, dass uns ein wenig entschädigt hat – vor allem auch deshalb, weil wir eine Woche Später, bei seiner 10 Jahres Feier nicht dabei sein konnten! Wie immer hat uns Harald nicht enttäuscht – ein köstliches Menü, nicht nur für Väter! 

Dreimal wurde der Reiturlaub des Hausherrn auf der Hazienda wegen Corona schon verschoben! Am 18. Juni war es dann endlich so weit. Es ging in Richtung Südburgenland nach Poppendorf. Mittags machten wir Halt im neu eröffneten ➡️ Bullinarium In Markt Allau! Erst vor wenigen Tagen war darüber ein Bericht im ORF, wir wir waren schon vorher da! Herrliches Rindfleisch und Rindfleischprodukte gibt es u.A. nicht nur auf der Speisekarte, sondern auch zum Kaufen. Ein kleines, interessantes Museum im Untergeschoß des Lokals gibt einen Überblick über den Kreislauf der Landwirtschaft bis zum perfeken Rind auf dem Teller. Wir haben natürlich auch eingekauft – allerdings erst bei der Rückreise vom Kurzurlaub, wo wir noch einmal im Bullinarum Halt gemacht haben!  Wir werden sicher wieder dort hin fahren! Wer gutes, nachhaltig produziertes Rindfleisch und dessen Produkte liebt, sollte dort einmal Halt machen! Nicht vergessen zu reservieren – das Bullinarium ist sehr gut besucht!

Jetzt gibt es nichts zum Essen, sondern nur zum ansehen: eine wunderschöne Blumenwiese für Bienen und Schmetterlinge im Südburgenland! So etwas will ich auch! Vielleicht schon im nächsten Jahr in unserem Garten!

 

 

 

 

 

Zurück Vom Kurzurlaub wurde gleich eingekauft: Zucchini, Melanzani, Jungzwiebel und frischer Knoblauch wurden mediterran zubereitet, dazu gab es gebratene Hühnerbrust aus dem Tiefkühlvorrat und orientalischen Reis – genau nach unserem Geschmack!

Während der liebe Hausherr seine Zeit am Pferd verbrachte, nütze ich die Gelegenheit für einen Ausflug zur ➡️ Schalk-Mühle bei Ilz, die ich im Zuge eines Ausfluges für Blogger kennen gelernt habe. Ich habe mein Lieblings-Brotmehl eingekauft, samt Kürbiskernen, Hanföl und Schwarzkümmelöl. Gleich auch noch ein paar Protein-Riegeln zum naschen.
Zuhause wurde dann auch gleich Brot gebacken – schade, dass man den Duft davon hier nicht einfangen kann!

Eine ideale Begleitung zu frischem Brot ist guter Salat, den ich für mich immer wieder gerne mache, hier eine bunte Mischung von Rucola, roter Paprika, Zucchini, Mozarella, mit viel Kräutern und einem wachsweich gekochten Ei. Das Dressing mache ich gerne mit gutem Olivenöl aus Griechenland, Sherry-, Apfel- oder Balsamicoessig, Honigsenf und Jungknoblauch.

Noch einmal gibt es zartes, buttriges Erdäpfelpürée mit  Röstzwiebeln. Diesmal begleitet vom Leberkäse aus Rindfleisch, den wir im Bullinarium eingekauft haben. Sehr g‘schmackig und gut!

Mit Marillen schaut es heuer bei uns in der Region sehr schlecht aus! Der späte Frost hat 90 % der Ernte zunichte gemacht. Nur in ein paar geschützten lagen gab es Früchte der frühen Sorte. Da haben wir sofort zugegriffen für unsere beliebten ➡️ Marillenknödel.


Bella Italia am Teller mit Gemüse vom Biobauern!Geht ganz schnell und unkompliziert!
Gemüse: Melanzani, Zucchini, Jungzwiebel, Knoblauch, Paradeiser und Paprika in Stücke schneiden.
Zuerst die Melanzani (Aubergine) in Olivenöl ein paar Minuten anbraten, dann das restliche Gemüse und noch etwas Olivenöl dazu geben, bei mittlerer Hitze rd. 5 Minuten braten, mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. 100 ml passierte Tomaten dazu geben und alles einmal aufkochen.
In der Zwischenzeit die Nudel in Salzwasser bissfest kochen, abgießen, dabei rd. 100 ml Nudelwasser auffangen. Nudeln und Nudelwasser mit dem Gemüse mischen und noch einmal kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit gerösteten Pinienkernen, grob gezupften Basilikumblättern und geriebenen Parmesan bestreut servieren – ein vegetarischer/veganer Genuss!

Ein weiteres Lieblingsgemüse von uns ist der Fenchel! Die Zubereitung war ursprünglich eigentlich anders geplant, dann sah ich im Fernsehen die Katharina Seiser, die Fenchel auf griechische Art zubreitet, erwähnte. Ich habe dann ein wenig im Netz gestöbert und die Beilage zum Iberico-Kotelett auf diese Art gemacht – kein Fehler, das kommt im Sommer sicher noch öfters auf den Plan, denn wie ich feststellen konnte, schmeckt dieses Gemüse auch im kalten Zustand – als Antipasti, ganz hervorragend!

2 Fenchelknollen waschen,putzen und der länge nach in Spalten schneiden. 2 fleischige Tomaten kurz in kochendem Wasser überbrühen,häuten und grob würfeln.
Olivenöl in einer höheren Pfanne erhitzen und den Fenchel darin von allen Seiten anbraten. 4 cl Ouzo (oder auch Pernod) darüber gießen und de Fenchel damit flambieren. Saft von 1/2 Zitrone über den Fenchel geben,mit Majoran(habe ich frisch vom Garten) zerstoßenen Korianderkörnern, Salz und Pfeffer würzen.
Tomaten, 2 EL gutes Tomatenmark und 100 ml Weißwein (oder Gemüsesuppe) dazugeben und einige Minuten mitschmoren. Gemüse bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten garen,bis der Fenchel weich ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Noch einmal gab es Zucchini, diesmal gefüllt! Mit Schinken und Gouda-Käse, paniert und ausgebacken als Zucchini Cordon Bleu. Dazu eine Zitronen-Kräutermayonnaise, natürlich hausgemacht!

Der Abschluß im Juni ist der Erdbeere gewidmet, die leider auch ihre Saison beendet hat. Wir haben sie fast täglich genossen, unsere gute Erdbeere aus der Region von verschiedenen Anbietern.  Meist am Abend mit etwas Joghurt, manchmal mit Minze, als stückige Erdbeersauce zu Topfenpalatschinken, oft auch gemischt mit anderem Obst als Fruchtsalat. Hier gibt es sie als Schichtdessert im Glas. Mit Scheiben vom Nusskuchen (man könnte auch Kekse oder Biskotten nehmen), die Creme wurde mit Schlagobers und Qimiq Vanille, Zucker und etwas Limettensaft zubereitet. Die Erdbeeren wurden mit dem letzten Rosensirup vom Vorjahr mariniert. Ganiert wurde mit Schokobröseln. Schnell, einfach und gut!

Ich hoffe, dass Euch mein Monatsrückblick gefällt und einige Anregungen für Euch dabei sind. Ich freue mich über jedes Feedback von Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.