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Monatsrückblick Juli 2020

1. August 2020

Erwähnungen: Bullinarium (Markt Allhau), Biobauer Thomschitz (Pöttsching), Fischfarm Sigless

Der Juli erwies sich wettermäßig äußerst wechselhaft, kalt, warm, noch wärmer, Gewitter und Regen. All das konnten wir abwechselnd genießen.
Es gab nette Zusammenkünfte mit Familie, Freunden und eine Geburtstagsfeier. Wie all das kulinarisch begleitet wurde, erfährt Ihr hier in der monatlichen Übersicht.
Eingekauft wurde wie immer möglichst regional und nachhaltig.
Vielleicht ist die eine oder andere Idee für Euch dabei!

Gestartet habe ich im Juli mit einem feinen Risotto mit Zucchini, als Aufputz dazu gab es schön glasig gebratene Jakobsmuscheln. Das ➡️ Zucchini-Risotto ist bereits am Blog zu finden.

Beim letzten Besuch im ➡️ Bullinarium (davon habe ich im letzten Monatsbericht bereits erzählt) haben wir u.a. Leberkäse vom Rind eingekauft. Ein Stück davon schlummerte noch im Tiefkühlschrank. In Scheiben geschnitten, paniert und ausgebacken wurde er mit Erdäpfel/Gurkensalat und Sc. Tatare serviert.

Pasta geht so gut wie immer, nicht nur in den Sommermonaten. Diesmal wurden die Papardelle mit kleinen Tintenfischen und Paradeissauce (nach Marcella Hazan) zubereitet. Fast wie in Italien 🇮🇹

Ein Abend mit lieben Freunden stand am Programm, es war ein Abend, den wir bei warmen Wetter auf der Terrasse verbringen konnten. Da bot es sich an, wieder einmal ➡️ Tapas zu machen, wie sie am Blog schon zu finden sind. Diesmal begleitet von einer ➡️ Tortilla, zum Nachtisch gab es ➡️ Marillenknödel im Glas. All diese Rezepte findet Ihr schon auf meiner Seite!

Wieder kommt das Bullinarium ins Spiel. Besser gesagt, das dort gekaufte Fleisch wurde am Grill zubereitet.  Da unser Sohn zu Besuch war, haben gemeinsam gerillt und beim Fleisch genau den richtigen Punkt getroffen. Eingekauft hatten wir ein Stück von der Fledermaus, Porterhouse und Rumpsteak.
Kartoffelspalten, Saucen und Salate gab es natürlich auch dazu. Mich persönlich hat am meisten der herzhafte Geschmack der Fledermaus (in D wird das Stück als Schalblattel bezeichnet) überzeugt. Dieses Stück wird beim nächsten Besuch im Bullinarium ganz sicher wieder eingekauft!

Beim Biobauern gab es frische Zucchini! Sofort dachte ich wieder an die guten Zucchini-Palatschinken, die mir im Vorjahr so gut geschmeckt haben und ➡️ hier am Blog zu finden sind. Wer das Rezept noch nicht ausprobiert hat, sollte es unbedingt einmal machen.

Fastfood schmeckt daheim auch sehr gut! Da macht man den Burger so, wie man es gerne möchte: mit gegrillter Ochsenherztomate, gerösteten Zwiebeln, Patty aus gutem Rindfleisch in der Grillpfanne zubereitet. Dazu gibt es Cole-Slaw-Salat und ein paar Erdäpfelspalten aus dem Backrohr.

Nach fast vier Monaten Corona-Pause hat mich meine „kleine“ Schwester mit Nichten besucht! Wunschgemäß habe ich für sie eine ital. Jause gemacht. Mit Vitello- und Pollo Tonnato, Caprese mit Tomaten und Pfirsichen, Rote Rüben mit Rucola und Ziegenkäse.

Zum Nachtisch gab es eine Beeren-Charlotte: Biskuitroulade, gefüllt mit Uhudlermarmelade, schmal ausgerollt, in Scheiben geschnitten, eine Schüssel damit ausgelegt. Mit einer Creme aus Topfen, Vanillepudding, Obers und gemischten Beeren gefüllt, mit Rouladenscheiben abgedeckt. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen, dann auf eine Kuchenplatte gestürzt. Köstlich erfrischend!

Kennt Ihr Pappanozza?

Ich kannte es auch nicht, habe ich bei einer lieben virtuellen Freundin in einer Facebook-Gruppe gesehen und es hat mich sofort interessiert. Das Rezept stammt aus dem Krimi „Die schwarze Seele des Sommers“ von Andrea Camilleri, wird dort von der Haushälterin für Commissario Montalbano zubereitet.

So wird die Papanozza gemacht:
Zutaten:
5 mittelgroße Kartoffeln, 5 mittelgroße Zwiebeln
Salz oder Meersalz, Pfeffer, schwarz aus der Mühle
etwas Essig (nach Gusto)
bestes Olivenöl (nach Gusto)
Zubereitung:
Die geschälten und geviertelten Kartoffeln und Zwiebeln zusammen in wenig Salzwasser so lange kochen, bis sie weich sind, abgießen und alles in einem tiefen Teller mit einer Gabel matschig zerdrücken. Zum Würzen Essig, Salz, Pfeffer und Olivenöl daruntermischen.

Hier gleich zweimal: einmal zu rosa gebratenem Rumpsteak mit Letscho, einmal zu gegrillter Rinderbratwurst mit Krautsalat. Eine neue Lieblingsbeilage!

 

Gelbe Fisolen – auf Burgenländisch „Boascharln“ – gehören zu unserem Lieblingsgemüse, am liebsten essen wir sie so zubereitet, wie sie die Schwiegermutter schon gemacht hat: fein geschnitten, als Rahmfisolen mit Dille zu Rindfleisch oder gebratener Wurst.
Der Hausherr freut sich immer schon auf einen Rest, den er dann als Kindheitserinnerung mit Eierspeise isst.
In Pöttsching, beim Biogbauern gibt es die gelben Fisolen derzeit in Hülle und Fülle!

Es ist wieder Pasta-Time!
Fenchel aus Pöttsching, fein geschnitten, in einer Pfanne in Olivenöl angebraten. Dazu kleine Salsiccia/Bratwurstbällchen angebraten, mit guter Tomatensauce aufgegossen und mit gekochten Spaghetti vermischt. Ein schnelles, köstliches Pastagericht!

Schon wieder Italienisch, werdet Ihr Euch denken! Ja es stimmt schon, Pasta und Risotto  geht bei uns so gut wie immer.
Diesmal eine sehr köstliche Variante von Risotto bianco mit Eierschwammerln und mit Heidelbeeren als besonderen Kick. Der Volksmund sagt, alles was zur gleichen Zeit im Wald wächst, passt kulinarisch gut zusammen! In diesem Fall können wir es zu 100 % bestätigen.

An diesem Tag waren wir bei meiner älteren Schwester zum Essen eingeladen: der Hausherr hat sich „Königsberger Klopse“ gewünscht und die macht sie ganz besonders gut. Zarte Klopse aus Kalbfleisch in mit Eidotter legierter Kapernsauce. Dazu Salzkartoffeln – ganz einfach ein Gedicht!

Wenn man gute Einkaufstipps bekommt, freut man sich natürlich. Diesmal wurde ich ganz zufällig auf einen Ital. Markt ganz in unserer Nähe aufmerksam gemacht. Jetzt habe ich endlich eine Quelle für Produkte aus ganz Italien, die ich hier am Land in den Supermärkten selten, bis fast gar nicht bekomme: Tropea Zwiebeln, spezielle Käse- und Schinkenprodukte, Ital. Mehle, diverse Delikatessen. Ich habe mich beim ersten Einkauf gleich auch mit Burrata versorgt. Die gab es zu gegrillten Scheiben von Ochsenherztomaten und frisch gebackenem Brot.

Die ➡️  Pannonische Fischsuppe wurde diesmal mit herrlichem Waller von der Fischfarm Sigleß zubereitet. Ergänzt wurde das ursprüngliche Rezept noch mit frischem Fenchel vom Biobauern. So könnte ich sie gerne öfters zubereiten!

Am 27.Juli hat der liebe Hausherr Geburtstag und mit ihm eine liebe Freundin. Wir trafen uns zum gemütlichen Geburtstagsessen auf unserer Terrasse. Es war ein „spanischer Abend“ mit Paella, die ich diesmal am Grill zubereitete. Es gab auch noch Serrano Schinken mit Melone, Pfirsichsangria und zum Dessert Crema Catalana mit Beerensalat. Das Rezept für meine Paella ist bereits am ➡️ Blog zu finden. Den Geburtstagskindern hat es geschmeckt!

Begonnen hat der Juli kulinarisch mit Risotto, abgeschlossen wird er mit Pasta!
Beim Ital. Markt habe ich Spaghetti alla Chitarra  und Guanciale eingekauft, die ich sommerlich erfrischend ähnlich dem Rezept hier am Blog: ➡️ Pasta al Limone zubereitet habe. Ergänzt mit etwas Guanciale (ital. Speck) und bunten Zucchini vom Biobauern. Es war ganz köstlich!

Ich hoffe, mein Streifzug durch den Monat Juli hat Euch gefallen. Schaun wir einmal, welche Ideen der August – in dem ein paar Tage Erholung im Salzkammergut geplant sind – bringen wird!

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  1. Oh danke liebe Susi! Am Sonntag wird wieder gegrillt mit Bullinarium-Fleisch, samt der Lieblingsbeilage. Kommt dann sicher als eigener Beitrag auf den Blog (wenn es so wird, wie ich mir das vorstelle 😉 )

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