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Monatsrückblick September 2020

1. Oktober 2020

Heute geht es mir sehr gut – besser gesagt, bis Sonntag hält dieser Zustand an! Ich habe gemeinsam mit meiner Schwester ein paar Wellnesstage im ➡️ Avita Resort eingelegt, unter Beachtung sämtlichen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen, das versteht sich von selbst. Eigentlich waren diese Tage für Istrien geplant, das haben wir jetzt einmal verschoben.
Mit Blick auf mein neues Home-Office starte ich diesmal den restlichen Überblick für den September, was es abseits der bereis eingestellten Rezepte und Beiträge sonst noch gab. Etwas habe ich neu ausprobiert – was, das seht Ihr am Ende des Beitrages.

Einmal in der Saison muss es ganz einfach sein: gebackene Steinpilze, ob selbst im Wald gefunden oder am Markt gekauft. Heuer soll ja ein tolles Pilzjahr gewesen sein, meine Plätze waren nicht ergiebig, nur im Garten auf dem Rasen gab es ein paar Wiesenchampignons, die wir allerdings nicht gegessen haben. Die Pilze samt Rezept für die Sauce gibt es bereits ➡️ hier am Blog.

Diesmal hatte ich beim Wocheneinkauf Glück, es gab Filets von der Seeforelle, ein schön schwarz getupfter  Fisch, der in sauerstoffreichen Seen beheimatet ist. Ich habe die Filets auf der Haut gebraten, dazu gab es Chicorée aus dem Burgenland, mediterran zubereitet: geputzt, halbiert, in Olivenöl mit einem Hauch braunen Zucker leicht karamellisiert, dazu kamen bunte Kirschparadeiser vom Biobauern aus Pöttsching,  2 EL Weißwein, alles einige Minuten sanft schmoren lassen – fertig!

Im Kühlschrank hatte ich noch ein Stück von der Trüffel aus Pöttsching! Zuletzt gab es sie auf Risotto, heute veredelten sie ein schnelles Nudelgericht: Spaghetti al Limone, die schnell zubereitet sind und großartig schmecken.
Spaghetti werden in Salzwasser gekocht.
In der Zwischenzeit die Schale von einer  Bio-Zitrone abreiben, den Saft auspressen. In einer Pfanne ein schönes Stück Butter auslassen, etwas Nudelwasser, den Zitronensaft und Zitronenschale zugeben, leicht verkochen lassen. Die al dente gekochten Nudeln abgießen – dabei 2 Schöpflöffel vom Nudelwasser aufheben. Nudeln und ein paar halbierte gelbe Kirschparadeiser (müssen nicht sein, ich hatte aber noch welche) zu der Zitronenemulsion geben. Auf kleiner Flamme fein geriebenen Parmesan und das Nudelwasser zugeben und schwungvoll durchmischen. Auf Tellern anrichten und mit den gehobelten Trüffeln garnieren.


➡️ Faschierte Laibchen und diverse Bratensäfte bereite ich immer gerne auf Vorrat zu und friere sie portionsweise ein. Es braucht dann nur mehr eine passende Beilage, wie z.B. hier Erdäpfelpürée gemacht werden, schon ist die Mahlzeit fertig. Für den Hausherrn mit normalen Gurkensalat, ich wollte Tzatziki dazu.


Auch die Geschichte von der Tante Jolesch und den ➡️ Krautfleckerln gibt es hier schon. Besonders gut sind sie, wenn sie mit Spitzkraut – wie vom Biobauern angeboten – gemacht werden.
Man kann wirklich niemals genug davon machen! 😉


Schon längere Zeit ist es her, dass es Leber/Kalbsleber gegeben hat. Diesmal habe ich die venezianische Art etwas verändert, mit viel Tropeazwiebeln, die ich bei meinem Ital. Markt erstanden habe und Birnenspalten. Dazu gab es cremigen Polenta mit frittiertem Salbei. Eine sehr feine, genussvolle Speise. ➡️ Kalbsleber auf venezianische Art

Wenn ich schon beim Italiener bin, hüpfen sehr gerne frische Teigtaschen in den Einkaufskorb. Die sind wirklich von vorzüglicher Qualität, die besten Restaurants werden damit beliefert. Gefüllt waren sie diesmal mit Eierschwammerl/Ricottafüllung, schnell gekocht mit Pöttschinger Trüffelbutter und etwas frische Paprikasauce vom roten Spitzpaprika. Geht schnell und schmeckt gut, wenn man am Tag andere Dinge erledigen muss!

Der Lieblingsfisch vom Hausherrn ist panierter und gebackener Kabeljau, diesmal mit Pankobröseln paniert und klassischen Beilagen:  Erdäpfelsalat und Sauce Tatare – natürlich wie immer frisch gemacht!


Wenn der Hausherr mit einem grippalen Infekt danieder liegt, ist der Appetit meist nicht sehr groß, da reicht ein Süppchen oder es gibt so wie hier zwei Eier im Glas. Für mich hingegen erfrischenden Fenchel-Apfelsalat mit Joghurtdressing und etwas Räucherfisch/Indian Candy = heiß geräucherter Alaska Lachs.

 

 

 

 

Ebenfalls am Blog ist das ➡️ Erdäpfelgulasch zu finden. Ergänzt mit beliebigem Gemüse, wie Karotten, Paprika oder Bohnen, mit oder ohne Wurst, serviert mit frischem Brot ist es ein gutes Gericht für kühlere Tage, wie sie uns der September oft beschert.


Beim Biobauern gibt es auch frischen Mais! Damit habe ich etwas neues ausprobiert, etwas, dass derzeit in einigen Food-Gruppen und Kochsendungen die Runde macht: Polenta aus frischem Mais. Schmeckt etwas süßlicher als der Polenta aus Maisgrieß – macht auch etwas mehr Arbeit. Dazu hat das Melanzani-Zucchini-Gemüse sehr gut gepasst.  So habe ich es gemacht:

2 Maiskolben, 50 g Butter, 30 g geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss
Für die Polenta die Maiskörner von den Kolben schneiden.

Die Maiskörner in einem Topf knapp mit Wasser bedeckt ca. 12 min köcheln lassen, dann abgießen, das Kochwasser aufheben. Die Maiskörner mit  etwas Kochwasser mit dem Mixstab oder im Mixer einige Minuten fein pürieren.
Die Maispaste mit dem restlichen Kochwasser in den Topf geben und 10 – 15 min unter Rühren bei niedriger Temperatur eindicken lassen. Mit Salz, etwas Pfeffer und geriebener Miskatnuss würzen. Butter und geriebenen Parmesan zügig unterrühren. (Yotam Ottolenghi mischt in seinem Rezept Feta unter den Maisbrei)

Für den Auflauf  Zucchini- und Melanzanischeiben separat/beidseitig mit etwas Knoblauch in Olivenöl anbraten, mit Salz, Pfeffer und etwas Thymian würzen. Dann mit etwas Tomatensauce und Parmesan in eine Auflaufform schichten (mit Tomatensauce und Parmesan abschließen) im Backrohr bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen

Ich bin jetzt am Ende meines Monatsberichtes angelangt und schön langsam wird es mir in meinem Home-Office zu kalt. Ich werde die Infrarot-Kabine im Lady‘s Spa aufsuchen, um mich etwas aufzuwärmen.

Jetzt habe ich auch etwas Zeit um zu überlegen, was ich in der nächsten Woche und während dem Monat Oktober kochen werde, wenn ich wieder in meiner Küche stehe. Bis dahin – liebe Grüße!

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