Morgen sind die Strohwitwentage endlich vorbei, ich freue mich wieder auf Zweisamkeit, der liebe Hausherr dem Vernehmen nach auch wieder auf meine Küche, die er im Reha-Aufenthalt etwas vermisst hat.
Zum Glück ist die Spargelsaison noch nicht vorbei, somit kommt er auch noch in den Genuss vom herrlich frischen Spargel aus dem Nachbarort von unserem ➡️ Biobauern, auf dessen Feldern derzeit der Spargel wächst und täglich – sogar bei Wind-und Regenwetter frisch geschnitten und im Hofladen angeboten wird. Besser und frischer kann man Spargel gar nicht bekommen und zubereiten.
Ein Gericht habe ich aber schnell noch für mich gemacht: den Spargel auf polnische Art, auch „Garnitur Polonaise“ genannt, denn diese Zubereitungsart schätzt der Hausherr nicht besonders. Warum? Das weiß er wahrscheinlich selbst nicht – oder fehlt ganz einfach eine Sauce, ein einleuchtender Grund 😂
Ich kenne diese Zubereitungsart schon aus meiner Kindheit, meine Mutter hat sie hauptsächlich zu gedämpften Gemüse wie Karfiol (Blumenkohl), Fisolen (grünen Bohnen) und Kohlsprossen (Rosenkohl) gemacht. Ich liebe diese Art der Zubereitung – einfach, schmeckt gut und geht auch schnell.
Für eine Portion braucht man:
250 g Spargel – hier grün, schmeckt aber auch auf weißem Spargel
Salz, Zucker, 1 Zitronenscheibe
2 EL Semmelbrösel
50 g Butter
2 EL gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Ei – hart gekocht
Spargel waschen, am unteren Drittel schälen (der zarte, schnittfrische grüne Spargel muss gar nicht geschält werden). Wasser in einer Pfanne oder Topf erhitzen (nur so viel, dass die Spargelstangen gerade bedeckt sind), Salz, eine Prise Zucker und die Zitronenscheibe aufkochen, den Spargel darin ca. 5 – 8 Minuten, je nach Dicke bissfest kochen.
In einer weiteren Pfanne die Butter aufschäumen lassen, die Semmelbrösel darin unter Rühren hellbraun rösten, dann die gehackte Petersilie dazu geben und ebenfalls kurz mit rösten.
Das Ei schälen und grob hacken und mit den Bröseln vermischen.
Spargel auf Tellern anrichten und mit der Brösel-Ei-Mischung bestreuen. Dazu passen – wer will – auch noch in Butter geschwenkte gekochte Salzkartoffeln.
Danke für das tolle Rezept liebe Brigitta
Gerne liebe Susanne, hoffe es schmeckt Dir so wie mir!
sieht sehr verlockend aus!!
Mit gekochtem Ei zu den Bröseln kenn ich das gar nicht, nur mit nur-Bröseln 😉
Mit Karfiol mag ich´s besonders gern, lg
Danke liebe Friederike, bei Karfiol und Fisolen mache ich es auch oft ohne Ei, ich liebe beide Varianten. LG