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Monatsrückblick Juli 2021

4. August 2021

Beitrag enthält Verlinkungen,  Werbung ohne Bezahlung.

Der Monat Juli hat uns viele heiße Sommertage beschert, entsprechend leicht und sommerlich war die Küche in diesem Monat. Es gab viele Salate und es sind wieder einige Gerichte darunter, deren Rezepte bereits am Blog zu finden sind, an die ich Euch gerne wieder erinnern möchte.

Es begann mit zarten Hühnerspießen zu Reisnudelsalat, wie es ähnlich bereits ➡️ hier zu finden ist. Sehr erfrischend waren diesmal die dünn geschnittenen Gurkenscheiben, die ich unter den noch lauwarmen Salat gemischt habe.

Anfang des Monats hatte ich einige Gemüsereste zu verwerten: 1/2 Krautkopf, Paprikaschoten, auch ein Stück Pariserwurst und etwas Räucherspeck war noch da. Es war ein heißer Tag, ich wollte auch nicht lange in der Küche stehen. Da war es das Beste, alles in einem Topf zu kochen und nach langer Zeit wieder einmal eine pikant/scharfe Burgenländische Krautsuppe zu machen.


Früher habe ich öfters Kirschenmichel gemacht – ein süßer Auflauf, den man sowohl mit Brot aber auch mit Grieß zubereiten kann. Diesmal wollte ich einmal Clafoutis ausprobieren. Gesagt, getan – das Rezept habe ich mir von einer Französischen Seite geholt und uns hat die etwas puddingartige Konsistenz nicht ganz überzeugt. Aber es gehört so, wurde mir vermittelt. Schlecht war es nicht aber wahrscheinlich wird es beim nächsten Mal dann doch wieder der „Michel“ 😉

Von den herrlichen runden Zucchini vom Biobauern habe ich Euch bereits im letzten Beitrag berichtet. Gemeinsam mit einer Melanzani habe ich sie gefüllt und im Ofen gebacken, serviert mit etwas frischem Tomatenragout und Bulgur – angelehnt an ➡️ dieses Rezept. In Ohnmacht sind wir zwar nicht gefallen, aber es ist immer wieder ein herrliches vegetarisches Gericht!

Schön langsam regt sich die Sehnsucht nach dem Süden und den kulinarischen Genüssen, die dort serviert werden. Da es noch dauert, bis wir wieder einmal dort hin kommen, wird der Gusto daheim gestillt, und zwar mit einem sehr feinen Pastagericht: Spaghetti, mit Tomaten, Knoblauch, etwas Mascarpone, Rucola und gebratenen Rotgarnelen. Das Tüpfelchen auf dem i war diesmal eine kräftige Prise Bottarga (fein geriebender, getrockneter Rogen der Großkopfmeeräsche, wird hauptsächlich in Sardinien und der Toscana gewonnen).

Bei der Facebookseite vom  ➡️ Biobauer Tomschitz könnt Ihr das tolle Sortiment, welches dort angeboten wird, bewundern. Von den herrlichen bunten Paradeisern wurde gemeinsam mit einer milden grünen Pfefferoni, Wassermelone, Pfirsich und etwas Feta ein erfrischender Sommersalat, aufgeputzt mit Minze und Basilikum gemacht. Dressing: Limettensaft, etwas Honig, Salz, Pfeffer und fruchtiges Olivenöl.

Noch einmal kommen die kleinen bunten Paradeiser zum Einsatz. Schon im Vorjahr hat mich die Idee von Ottolenghi ➡️ die heißen Paradeiser auf kaltem Joghurt begeistert. Also wurde ich zur Wiederholungstäterin und habe es nicht bereut!

Ein Lieblingssalat in diesem Sommer ist der Caesar Salad: frischer Romanasalat, geröstete Brotwürfel und das unvergleichlich gute Dressing aus selbst gemachter Mayonnaise, feinst gehacker Knoblauchzehe, Sardellenfilet, scharfem Senf, Zitronensaft, Olivenöl (für die light Variante nehme ich statt dessen Joghurt), Worcestershiresauce, Salz und Pfeffer, sowie frisch geriebenen Parmesan. Wir lieben ihn mit gebratenen Hühnerstreifen, so wie hier am Foto:

Hier kommt ein Burger für „Faule“, denn die Buns und der Cole-Slaw Salat wurde diesmal fertig gekauft. Die Brioche-Buns waren in Ordnung, was man vom Salat, der als „frisch“ angeboten wurde, nicht sagen konnte. Ich habe zwar noch versucht, ihn etwas zu verbessern, aber begeistert hat er uns nicht. Nie wieder habe ich mir geschworen!!!
Sensationell hingegen war diese fast 600 g schwere Paradeiser vom Biobauern. Dicke Scheiben davon habe ich gemeinsam mit den Rindfleisch-Patties in der Grillpfanne angebraten. Bun/Rucola/Tomatenscheiben/Pattie/Pikante Tropea-Zwiebelmarmelade/Bun – ein feiner Burger, begleitet von im Ofen gebackenen Erdäpfelspalten.

Lachs war lange Zeit ein Fisch, den ich nicht so gerne eingekauft und zubereitet habe, da hauptsächlich Zuchtlachs aus Aquakultur angeboten wurde. Berichte dazu haben mich dann vorsichtig gemacht.
Jetzt wird öfters Bio-Lachs von guter Qualität angeboten, zwar auch aus Zucht aber ein Test vor ein paar Wochen hat uns vom Geschmack überzeugt, also wurde er wieder gemacht. Auf der Haut saftig gebraten, dazu gab es diesmal cremige Risoni und karamellisierten Fenchel – zum Fisch ein Lieblingsgemüse!


Noch einmal gibt es Salat – sehr erfrischend mit Ochsenherzparadeisern, Rucola, Häuptlsalat, Tropeazwiebel, Heidelbeeren und Parmesanspänen. Dazu kurz gebratenes Flank-Steak, noch etwas lauwarm. Ein „Rindfleischsalat“ der Extraklasse begleitet von Focaccia, die ich bereits ➡️ hier erwähnt habe.


Fertige Pasta von ausgezeichneter Qualität bekomme ich beim Ital. Großhandel, den ich schon öfters erwähnt habe. Diesmal waren es Caramelle mit Ricottafüllung. Ich musste nur mehr ein frisches Paradeisragout mit Knoblauch, Chili und Basilikum machen und ein feines, leichtes Essen war fertig. Gerade richtig an einem heißen Sommertag.

Ganze Fische brate ich selten. Einerseits werden im Handel hauptsächlich schon Filets der verschiedenen Fische angeboten, das Essen, ohne sich mit Gräten herumschlagen zu müssen, ist andererseits auch bequemer.
Diesmal jedoch gab es einen Ausnahme: Frische Doraden wurden mit viel Petersilie und Zitrone in der Pfanne saftig gebraten, mit Kartoffeln und Salat serviert. Es war herrlich und schmeckte nach Meer!

Wieder einmal stand Gemüseverwertung auf dem Plan: Zucchini, Melanzani, 1 kleine Fenchelknolle, rote Spitzpapika, ein grüner Paprika, dazu kamen noch 2 San Marcano-Paradieser,  eine Zwiebel und 3 Knoblauchzehen. Alles wurde grobwürfelig geschnitten, Knoblauch und Zwiebel fein gehackt. Dann wurde das Gemüse in Olivenöl angeschwitzt und durfte ca. 15 Minuten köcheln. Abgeschmeckt wurde mit Kräutersalz und Pfeffer.
Fürs Abendessen wurde ein Teil davon – angelehnt an die sizilianische Caponata – mit etwas Zucker und etwas Essig verfeinert, bevor Kapern und kleine Oliven dazu gemischt wurden. Serviert wurde diese nicht ganz originale Caponata mit gerösteten Pinienkernen und einer kleinen Burratino, Basilikumöl und Zitronenzesten.


Dieses Gemüse schmeckte auch noch gut am nächsten Tag. Es wurde als Beilage zu Karfiollaibchen, die ich für mich gemacht hatte, gemeinsam mit etwas Kräuterjoghurt, serviert. Der Liebe Hausherr, ein vehementer Karfiol-Verweigerer, griff da lieber zu Faschierten Laibchen aus dem Tiefkühlvorrat. Gekostet hat er diese Karfiollaibchen aber trotzdem und festgestellt, dass sie gut schmecken und er sie vielleicht doch gegessen hätte.
Das Rezept für diese ➡️ Pikanten Blumenkohlfrikadellen, wie sie Original genannt werden, habe ich von einem lieben Bloggerfreund übernommen, meine Masse noch mit etwas Curcuma und Kreuzkümmel gewürzt.
Über die restlichen Laibchen freute sich dann noch meine Schwester, samt Tochter und Nichte aus München, die für ein paar Tage zu Besuch bei ihr waren. Lieber Harald von Cahama – Dein Rezept wurde auch hier gerne weiter gegeben.


Die ➡️ Wallerknödel entwickeln sich schön langsam zu einem Lieblings-Fischgericht von uns. Diesmal war auch unser Sohn dabei und hat sage und schreiben 5 Stück davon verputzt. Die frische Wallerseite  haben wir wie immer von der ➡️ Fischfarm Sigleß geholt. Die Sauce wurde diesmal mit Estragon, der üppig im Garten gedeiht, gemacht. Serviert wurde das Gericht mit Zoodles von den frischen Tomschitz-Zucchini und Basmati-Reis. Es war, wie immer ein Genuss!

Der letzte Bericht des Monats ist einem Heurigen gewidmet, den wir mit dem Besuch aus München am vorletzten Tag des Monats besuchten. Dieser Heurige, ➡️ die Weinwirtschaft Lassl ist wie das zugehörige Weingut im Nachbarort Sigleß zu finden und wurde in der Kategorie „Neueröffnung des Jahres“ zum Sieger der Falstaff Heurigen Trophy 2021 gekürt.
Das hat uns natürlich neugierig gemacht und wir wurden nicht enttäuscht. Nicht nur das Wetter, auch das Essen und natürlich der Wein hat gestimmt. Alle Produkte sind von Produzenten, Bauern, Fleischereien und Bäckern der Region und das schmeckt man auch. Köstlicher Prosciutto aus dem Burgenland, Gemüse, z.B. vom Kohlrabicarpaccio vom Biobauern, Räucherfisch von der Fischfarm. Alle Produzenten sind auf der Speisekarte angeführt, das hat mir sehr gefallen. Ganz köstlich sind die eingelegten Dirndln, die jeder Olive Paroli bieten könnten.
Die Bedienung der Junior-Chefs ist herzlich und aufmerksam – wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!

Ich hoffe der Streifzug durch den Juli hat Euch gefallen.
Im August sind einige Ausflüge und ein paar Tage Entspannung für mich bzw. Reiten für den Hausherrn  im Südburgenland geplant. Obwohl geimpft, passen wir weiterhin auf uns auf und sind achtsam.

Trotz vieler Freiheiten, die wir genießen können, ist weiterhin Vorsicht angebracht, diese neue Delta-Variante verunsichert uns ja doch ein wenig. Ich wünsche euch beste Gesundheit und hoffe, dass Ihr mir weiterhin treu bleibt.

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  1. Ich mag deine Rückblicke sehr! Da kommen immer wieder hervorragende Ideen zutage.

    Woran lag es beim Clafoutis, dass euch das nicht geschmeckt hat? Wir essen das nämlich mit Begeisterung und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass irgendjemand das nicht mag. Oder mögt ihr generell die Pudding-Konsistenz vom Mundgefühl her nicht?

    1. Danke liebe Susi, an sich mögen wir Puddings, wir hatten nur eine andere Vorstellung davon, wollten an diesem Abend eher was mehlspeisartiges.

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