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Monatsrückblick Mai 2022

6. Juni 2022

Beitrag enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung (Verlinkung)

Alles neu macht der Mai – so lautet die Anfangszeile eines beliebten Kinderliedes. Auch bei uns hat sich im Mai allerhand getan. Ich habe etwas gewonnen, es gab eine sehr nette Einladung von Freunden und auch ein Kurzurlaub in Triest wurde verbracht.
Vom Wetter her hat uns der Mai enttäuscht, viel Regen und kühle Tage, die jedoch der Natur im Garten ganz gut getan haben. Alles ist grün und üppig und auch die Rosen erfreuen uns uns mit herrlicher Blüte!

Wie schon in den beiden vergangenen Monaten möchte ich meinen Beitrag wieder wie gewohnt unterteilen und beginne mit allem, was uns außer Haus erfreut hat:

Einen der sonnigen und schönen Maitage verbrachten wir auf Einladung von lieben Freunden in der schönen Freistadt Rust, wo wir ➡️ „Im Hofgassl“ im schönen Gastgarten vorzüglich gespeist haben. Liebevoll gedeckte Tische, schönes Ambiente, sehr nette Bedienung und zum Start ein kleiner Gruß aus der Küche.
Wir haben dort den wahrscheinlich besten Oktopus aller Zeiten gegessen, zubereitet mit mediterranem Safran-Fenchel und Sepia-Gnocchi, so zart und saftig! Aber auch die übrigen Speisen, wie der Zander mit Solo-Spargel und  Kräuterseitling-Risotto, sowie die zart sehr weich geschmorten Rinderbäckchen erfreuten Auge und Gaumen.
Nach dem Essen begleitete uns beim Spaziergang durch die malerische Altstadt das Storchengeklapper, das aus den zahlreichen Nestern auf den Dächern ertönte.

 

Ich denke, dass jeder von uns gerne kochenden das Kochmagazin ➡️ GUSTO kennt. Für mich war es Anfang der 80er auch die erste Kochzeitschrift, die ich über gut 10 Jahre abonniert und in Jahres-Sammelordnern abgelegt hatte, bis es mir dann zu viel bzw. der Platz dafür zu wenig wurde und ich mich jetzt per Newsletter und online an den Rezepten der Redaktion erfreue.
Die Rezepte im Magazin werden vom GUSTO-Team in der Küche der Redaktion zubereitet, sind immer erprobt, gut beschrieben, gelingsicher und werden vor Ort fotografiert.
Langer Rede, kurzer Sinn: ich habe gewonnen! Ein Abendessen anläßlich eines Muttertags-Gewinnspiels, bei dem ich ein Foto vom letzten Muttertag eingesandt habe.
Die glücklichen Gewinnerinnen wurden an einem Abend von den Chefs und Mitarbeitern der Redaktion mit einem selbst und liebevoll zubereitetem mediterranen Abendessen und den dazu passenden Getränken verwöhnt.
Jeder stellte sich mit einem kleinen persönlichen Beitrag vor, es war ein sehr nettes Kennenlernen: von den Gewinnerinnen, dem sehr netten Team der Redaktion, allen voran die humorvolle und quirlige Chefredakteurin Anna, und der Herausgeber, Koch, Rezeptverfasser und Weinkenner Wolfgang. In der nächsten Ausgabe von „GUSTO“ wird diesem Abend ein Beitrag gewidmet, daher möchte ich noch nicht so viel verraten. Nur so viel: es war ein gelungener, köstlicher und sehr lustiger Abend, den alle Beteiligten genossen haben.

Ende des  des Monas waren 3 Tage für Triest, gemeinsam mit meiner jüngeren Schwester eingeplant. Leider spielte da das Wetter nur an 1 1/2 Tagen so richtig mit. Am letzten Tag, wo ein Bootsausflug nach Muggia geplant war, verhinderte dies Sturm und Regen, wir mussten mit einer kleinen Shoppingtour vorlieb nehmen, bei der wir vor allem dem Gourmet-Tempel vom Eataly, in dem Produkte von ganz Italien angeboten werden, einen ausgiebigen Besuch abstatteten.
Eine weitere Enttäuschung war die kurzfristige Absage des bereits
Anfang des Monats gebuchten und bestätigten Besuchs von Schloß Miramare, das Castello di San Giusto samt der alten Kathedrale mit der Interessen Umgebung musste dann als Ersatz her halten und hat uns sehr gefallen.
Sehr schön gewohnt haben wir in der ➡️ Ponterosso Suite, gleich rechts neben dem Canale Grande, untergebracht im 1. Stock in einem historischem Gebäude, das derzeit allerdings hinter einem Baugerüst versteckt ist. Die Zimmer sind groß und schön eingerichtet, das Frühstück lässt auch keine Wünsche offen.
Wer dort wohnt, hat es auch nicht weit zu gutem Essen, wie z.B. die Spaghetti Vongole die wir in  „La Bottega del Calzolaio“ gleich am ersten Abend genossen haben.
Nicht unweit davon haben wir dann am letzten, stürmischen und verregneten Tag die wohl besten Pizzen in der ➡️ Pizzeria Fratelli la Bufala verspeist. Meine Schwester mit geräuchertem Scamorza und Pistaziencreme, ich hatte eine feine Margherita mit Basilikum, deren Rand mit cremigen Mozarella gefüllt war – einfach köstlich! Diesem stürmischen Tag fiel dann am Abend leider auch ein Besuch des ältesten „Wirtshauses Da Giovanni“ von Triest zum Opfer, in dem unmöglich ein Platz zu bekommen war.  Draußen zu sitzen war leider aufgrund der Sturmböen unmöglich, sehr schade.


Leider gab es auch eine kulinarische Enttäuschung, wobei ich da nicht einmal den Namen des Lokals auf der Piazza di Cavana nennen kann, denn wie wir später drauf kamen, war auch auf der recht üppigen Rechnung, keiner zu finden. Ausgesehen hat sowohl das Lokal als auch die Speisen gar nicht so schlecht, nur geschmeckt hat es halt gar nicht. Lieblos zubereitet, eine Caprese, die den Namen nicht verdiente,  Fisch, gegrillte Calamare und Gemüse kam fad und mit wenig Würze auf den Teller. Das alles und stand in keinem Vergleich zum Preis/Leistungsverhältnis.

Jetzt geht es weiter mit der heimischen Küche und ich beginne mit einigen „Wiederholungen“, wie z.B. unsere heiß geliebten ➡️ Spinatknödel auf Tomatenragout, die ➡️ Pannonische Fischsuppe, das ➡️ Hühnercurry (diesmal noch ohne Marillen, die ➡️ Pasta mit Tomaten und Salsiccia-Bällchen, diesmal aus heimischen Bratwürstel nicht minder köstlich. An einem der kühlen Tage wurde klassischer ➡️ Schweinsbraten serviert, wie er schon am Blog zu finden ist. Der ➡️ Reisnudelsalat wurde diesmal lauwarm mit Pilzen vom Biobauern und kleinen Putenspießen und frischem Koriander aus dem Garten serviert, den könnte ich wirklich öfters machen!

Passend zur Spargelzeit gab es auch wieder einen ➡️ Quiche mit grünem Spargel (natürlich vom Biobauern aus dem Nachbarort) den ich diesmal mit Stücken von der Lachsforelle ergänzte. Auch diesmal wurde der Teig blind vorgebacken, allerdings habe ich diesmal die Spargelstangen gleich roh auf den Teig gelegt. Die Lachsforelle wurde enthäutet, in Stücke geschnitten und zwischen die Spargelstangen gelegt. Alles wurde mit gehacktem Jungknoblauch und Jungzwiebel bestreut, gesalzen und gepfeffert und mit der Obers-Ei-Mischung übergossen und ca. 30 Minuten bei 200 Grad gebacken. Reste vom Quiche schmeckten auch kalt genossen ausgezeichnet!


Aufgrund des üppigen Regens, der uns bis jetzt – auch Nächtens – beschert wurde, ist heuer vielleicht auch mit einem guten Pilzjahr zu rechnen. Falls es doch nicht so kommt, gibt es einen sehr guten Ausweg dafür, noch dazu ohne Strahlenbelastung: die großen Kräuterseitlinge vom ➡️ Biobauer Tomschitz schmecken paniert und gebacken nämlich auch ganz ausgezeichnet! Salat und frisch gemachte Sauce Tatare dazu ergibt eine perfekte Pilzmahlzeit!

Noch einmal wurde paniert und ausgebacken: diesmal gab es ein Cordon Bleu vom grünen Spargel. Eigentlich stimmt die Bezeichnung ja nicht ganz, denn normalerweise füllt man Schinken und Käse beim Cordon Bleu ins Fleisch oder Gemüse, hier werden die für 5 Minuten im Dampf vorgegarten Spargelstangen – je 4 Stück – damit umwickelt, paniert und ausgebacken. Dazu gab es Petersilkartoffeln und meine schnelle, gelingsichere  ➡️ Sc. Bernaise, mit frischem Estragon aus dem Garten.

Oben wurde die Pasta mit den Bratwurstbällchen bereits erwähnt, einmal aber sollten es wieder einmal Polpetti sein.
Ich verwende dazu Rinderfaschiertes, vermischt mit geriebenem Parmesan, ein wenig in Milch eingeweichte Semmelbrösel und gehackten Jungzwiebel und Jungknoblauch. Aus der Masse werden kleine Bällchen geformt und in Olivenöl rundherum angebraten. Diese dürfen dann noch in der bereits vobereiteten  Paradeissauce ziehen, bevor sie mit beliebiger Pasta – hier Spaghetti alla Chitarra – serviert werden.

Das war ein kurzer Überblick zum vergangenen Monat, jetzt sind schon ein paar Tage vom Juni vergangen, das Wetter wird jetzt schon sehr sommerlich und wir genießen viele schöne Stunden in der Natur und auch im Garten. Die Zeit der Feste hat begonnen und wir sind wieder mehr unterwegs als in den beiden vergangen Jahren.
Ich wüsche Euch viele schöne Juni-Tage, passt gut auf Euch auf und bleibt gesund.

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  1. Interessant fand ich, dass du für das „Cordon bleu“ mehrere Spargelstangen umwickelt hast, nicht nur eine. Spargel gibt es bei uns derzeit auch ständig… man muss die Feste feiern, wie sie fallen!!
    lg

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