Hauptspeisen

Zucchini, rund und low-carb gefüllt

11. Juli 2022

Jetzt hat sie begonnen, die Zucchini-Saison. Beim ➡️ Biobauer Tomschitz im Nachbarort gibt es sie in grün, gelb, rund und schlank, man hat echt die Qual der Wahl. Am besten man kauft von überall etwas und macht was draus.
Die Runden hab ich ja besonders gerne, davon habe ich  im Beitrag vom  ➡️ Zucchini Cordon Bleu schon berichtet.

Eine besonders einfache und puristische Art sie zuzubereiten und zu genießen, ist, sie zu halbieren, die Kerne rauslösen und in Salzwasser zu kochen.
Die Hälften auf den Teller geben, etwas Nussbutter hinein und dann samt dem Fruchtfleisch auslöffeln. Da bleibt nichts übrig, so gut schmeckt das.

Diesmal gibt es eine gefüllte Variante, noch dazu low-carb. Der liebe Hausherr hat im Vorjahr – sehr zu meiner Freunde und seiner Gesundheit zuliebe – das Rauchen aufgegeben und seither ein wenig zugenommen hat.
Daher gibt es jetzt zwei- bis drei mal wöchentlich etwas weniger Kohlehydrate beim Essen.
Ein guter Etsatz für Kohlehydrate ist z.B. das „Scheingetreide“ Quinoa, das jetzt auch bei uns in Österreich angebaut wird. Quinoa hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen bei wenig Kalorien, sättigt gut und bringt die Verdauung in Schwung.
Die Pilze und das Gemüse für die Füllung kam natürlich auch vom Biobauern.
Zum gefüllten Zucchini gab eine Paprikavinegraitte: die Anregung dazu habe ich in der letzten Ausgabe vom GUSTO-Magazin entdeckt, frisch, sehr passend und auch sehr gut!

Rezept für 2 Portionen:

2 runde Zucchini – hier in gelb
100 g Quinoa
200 ml Gemüsesuppe (instant bio)
2 schöne Kräuterseitlinge, ca. 150 g
1/2 Stange Lauch
3-4 Kirschtomaten
2 Jungzwiebeln
2 Knoblauchzehen vom frischen Knoblauch
1 große Ochsenherztomate
2 EL Öl
Salz, Pfeffer, etwas Kreuzkümmel, 1 Tl Paprikapulver, geriebne Muskatnuss
100 G Feta

Für die Paprikavinegraitte:
1 großer roter Spitzpaprika
3 EL milder Apfel-Balsamico (im Original-Rezept weißer Balsamico)
3 El Olivenöl
Basilikum „Piccolino“ (Original Knoblauchkresse)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Quinoa in einem Sieb unter heißem Wasser abspülen, danach mit der Gemüsesuppe einmal aufkochen, dann die Hitze zurückdrehen und ca 15 Minuten mit geschlossenem Deckel quellen lassen (die Suppe soll verkocht, Körner sollen dann leicht glasig sein).
Zucchini waschen, halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aushöhlen. Die Zucchinihälften in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren. Mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
Das Fruchtfleisch, die Pilze, den Lauch, Kirschtomaten, Jungzwiebel und Jungknoblauch fein hacken und in einer Pfanne im Öl anbraten. Den vorbereiteten Quinoa dazu geben, alles gut vermischen und noch etwas ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprikapulver und einer Prise geriebener Muskatnuss würzen, dann etwas auskühlen lassen. Feta zerbröseln und untermischen.

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Die Ochsenherztomate in Scheiben schneiden und auf ein mit Öl bestrichenem Backblech verteilen, leicht Salzen.
Die Zucchinihälften darauf verteilen und mit der Quinoa-Gemüsemischung füllen.
Im vorgeheiztem Backrohr für ca. 15 Minuten fertig backen, dabei mit etwas Gemüsesuppe untergießen.

Paprikavinegraitte:

Paprikaschote mit einem Sparschäler schälen, dann halbieren und die Kerne auslösen (durch das Schälen wird der Paprika leichter verdaulich und bekömmlicher)
Paprika fein hacken und mit den übrigen Zutaten vermischen,
Die kleinen Blättchen vom Piccolino-Basilikum löse ich mit einem Kräuterherz, welches ich von einer lieben Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Das hat verschieden große Löcher und funktioniert auch sehr gut mit Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran etc. etc.

Gefüllte Zucchini aus dem Backofen nehmen, mit den Scheiben der Ochsenherztomate und der Paprikavinegraitte anrichten, ich habe dazu noch griechischen Joghurt serviert, der ausgezeichnet dazu gepasst hat. Ein feines vegetarisches Low-Carb Gericht, das richtig satt macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.