Hauptspeisen

Wiener Zwiebelrostbraten, gedünstet

9. März 2024

Es wäre wieder eimal Zeit für einen Zwiebelrostbraten, meinte der liebe Hausherr und ich ließ mich nicht lange bitten. Bei der Suche auf meiner Seite ist mir aufgefallen, dass ich ein vollständiges Rezept vom Zwiebelrostbraten noch gar nicht verewigt habe.
Es gibt allerdings im Monatsrückblick vom ➡️ April/Mai 2021 eine Version, rosa gebraten von der Beiried und im ➡️ September 2022 den Zwiebelrostbraten nach Plachutta aus der Buch „Die Wiener Küche“ mit kurzen Beschreibungen.
Diesmal wurde jedoch die langsam gedünstete Variante vom Zwiebelrostbraten gewünscht, wie sie in Wiener Restaurants auch sehr oft auf den Speisekarten zu finden ist, das Rezept wieder ist ähnlich wie bei den ➡️ Zwiebelrindschnitzel, wie wir sie auch gerne essen.

Welche Version vom Zwiebelrostbraten man lieber hat, die rosa gebratene Beiried, die ich gerne habe oder den gedünsteten Zwiebelrostbraten, den der Hausherr bevorzugt, muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist jedoch wie immer, dass das Fleisch dazu gut abgelegen und von guter Qualität ist.

Rezept für 2 Portionen: 

Rostbraten:
2 Stück Rostbraten vom Almo (je 200 g)
250 g gelbe Gemüsezwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
30 g Butterschmalz
1 EL Mehl
300 ml Rindsuppe
Estragonsenf
Salz, Pfeffer
Für die knusprigen Zwiebelringe:
250 g Zwiebeln (wie oben)
1 EL Mehl
1 Tl Paprikapulver
Öl zum ausbacken
Beilage:
350 – 400 g Kartoffeln
2 EL Öl
Salz

Die Rostbraten an der Seite etwas einschneiden, mit einem Plattiereisen leicht plattieren, salzen und pfeffern. Auf einer Seite mit dem Senf bestreichen und diesen gut einmassieren.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch mit der Senfseite nach unten scharf anbraten, dann wenden und auf der zweiten Seite ebenfalls scharf anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen.
Im Bratenrückstand die geschnittenen Zwiebeln hellbraun anbraten, mit einem EL Mehl stauben und mit der Rindsuppe ablöschen und mit dem Kochlöffel den Bratensatz vom Pfannenboden ablösen.
Die Fleisscheiben zurück in die Pfanne geben und eine gute Stunde oder auch länger, auf kleiner Flamme zugedeckt dünsten, bis sie weich sind (Gabelprobe).

Für die Röstzwiebel die Zwiebeln mit dem Mehl und Paprikapulver gut vermischen. Das geht sehr gut, wenn man alles in einem Plastiksackerl gut durchschüttelt.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln am besten portionsweise darin hellbraun frittiert, dann in einem Sieb mit Küchenrolle abtropfen lässt – die Zwiebeln dunklen dabei noch etwas nach.

Als Beilage zum Rostbraten mögen wir sehr gerne Backrohrkartoffeln:
Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden, in Öl wenden und auf ein Backblech legen. Bei 200 Grad im Backrohr je nach Größe ca. 30 Minuten knusprig garen. Danach salzen.

Fleisch mit der Sauce und den Kartoffelspalten anrichten und mit beliebigem Salat schmecken lassen.

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  1. Genau so geht die Wiener Variante. Ich wundere mich immer wieder, wenn man auf Speisekarten Wiener Zwiebelrostbraten findet und dann bekommt man das Fleisch rosa. Das schmeckt natürlich auch gut, aber die Wiener Variante ist halt gedünstet. Schaut sehr gut aus bei dir!

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