Hauptspeisen

Spargel – Garnelencurry

27. Mai 2024

Die Spargelsaison, die in diesem Jahr besonders früh begonnen hat,  ist zum Glück noch nicht vorbei, um ein neues Spargelgericht auszuprobieren. Da wir Currys aller Art sehr gerne haben, wurde es ein besonders cremiges Curry, in dem beide Spargelsorten, sowohl grün als auch weiß verwendet wurden. Grünen Spargel sowie frischen Jungknoblauch und Jungzwiebel bekomme ich täglich frisch bei meinem Biobauern im Nachbarort. Der weiße Spargel stammt aus dem Marchfeld.

Was ich an Currys besonders liebe: wenn alle Zutaten einmal hergerichtet sind, geht die Fertigstellung besonders schnell, es ist keine lange Kochzeit mehr nötig.

Ich starte gleich mit dem Rezept (2Portionen):

450 g Spargel grün/weiß
1 rote Paprikaschote
180 g Garnelen ohne Schale (hier TK-aufgetaut)
2 EL gelbe Curry-Paste
2 cm Ingwer
1 Jungknoblauch
1 Jungzwiebel
250 ml Kokosmilch
150 ml Spargelfond (aus Schalen und Endstücken)
2 EL Butterschmalz

Zitronen- oder Limettensaft
etwas Ponzu-Sauce

Für die Garnitur:
Frischen Koriander (oder andere beliebige Kräuter)
1 EL geröstete Sesamsamen

Beilage: Reis

Zubereitung:
Spargel schälen – den grünen Spargel nur im letzten drittel – eventuell holzige Enden abschneiden, daraus den Spargelfond, wie ➡️ hier beschrieben, zubereiten.
Spargel schräg in Stücke schneiden.
Paprikaschote schälen, entkernen, in Stücke schneiden
Ingwer und Jungknoblauch fein hacken
Jungzwiebel klein würfeln
1/2 Zitrone (Limette) auspressen

Butterschmalz in einer Wok-Pfanne erhitzen, Paprika, Jungzwiebel, Jungknoblauch und Ingwer darin kurz anschwitzen, Currypaste dazu geben und ebenfalls kurz anrösten.
Mit dem Spargelfond und der Kokosmilch ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.
Spargel (ohne Spitzen) dazu geben und ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann die Spitzen zugeben und weitere 5 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen.
Zuletzt die aufgetauten, mit kaltem Wasser abgespülten Garnelen zum Curry geben und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
Mit dem Zitronen(Limetten)saft und etwas Ponzu-Sauce abschmecken.

Mit Reis auf Tellern anrichten, mit geröstetem Sesam und Koriander garnieren. Wow – das hat so gut geschmeckt! 👌

Wer Koriander nicht mag, lässt ihn ganz einfach weg oder ersetzt ihn durch gehackte Petersilie oder Schnittlauch, auch Minze wäre eine passende Variante.

Ein Tipp für Vegetarier:
Dass das Curry auch ohne Garnelen vorzüglich schmeckt, habe ich als passionierte Resteverwerterin feststellen können. Wie so oft habe ich etwas zu viel zubereitet und den Rest dann kurz aufgewärmt am nächsten Tag gegessen. Es hat noch immer wunderbar geschmeckt, die Garnelen habe ich dabei überhaupt nicht vermisst!.

 

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